Anaximander - ein Vorsokratiker
Anaximander meinte, dass unsere Welt nur eine
von vielen ist, die aus etwas entstehen und in etwas
vergehen, das er das Unendliche nannte. Es ist schwer zu
sagen, was er mit dem Unendlichen gemeint hat, aber fest
steht, dass er sich nicht, wie Thales, einen ganz bestimmten
Stoff vorgestellt hat. Vielleicht meinte er, dass das, aus dem
alles geschaffen ist, ganz anders sein muss als das
Geschaffene. Und weil alles Geschaffene endlich ist, muss
das, was davor ist und danach, eben unendlich sein. Dass
der Urstoff dann kein ganz normales Wasser sein kann, ist
klar.