4. Parmenides - ein Vorsokratiker
Das einzige Werk des Parmenides beginnt mit dem
Bericht des Erzählers von einer Reise, die ihn bis vor das
Tor führt, durch welches die Pfade von Tag und Nacht
verlaufen und das von Dike, der Göttin der Gerechtigkeit,
bewacht wird. Nachdem Dike dem Erzähler Einlass
gewährt hat, wird er von einer namenlosen Göttin
begrüßt, die von nun an allein das Wort führt. Sie erklärt
ihm zunächst, dass ihn sein Wandeln fernab von den
üblichen Pfaden der Menschen an diesen Ort geführt
habe, weshalb sie ihm nunmehr offenbaren werde, was
es einerseits über die Wahrheit an Sicherem zu sagen
gibt und was andererseits den Sterblichen wahr zu sein
scheint.
Dike - Göttin der Gerechtigkeit
antikes griech. Stadttor